Wenn Enkel und Großeltern gemeinsam kreativ werden

Wenn Enkel und Großeltern gemeinsam kreativ werden

Wenn Enkel und Großeltern gemeinsam kreativ werden

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Wenn Enkel und Großeltern gemeinsam kreativ werden

Manchmal entstehen die schönsten Momente dort, wo Generationen zusammenkommen. Genau das war beim Keramik-Projekt für Konfis und ihre Großeltern der Fall: 10 Paare haben teilgenommen. Die Konfis hatten ihre Großeltern mitgebracht – aus Ingeln-Oesselse, aus Springe und sogar aus Braunschweig.

Beim Kennenlernen wurde schnell klar: Enkel und Großeltern sind füreinander echte Lehrmeister. Die einen helfen geduldig bei Smartphone-Fragen, während die anderen beim Backen oder Kochen zeigen, wie es richtig geht. Wissen wird eben in beide Richtungen weitergegeben – und genau diese Mischung aus Erfahrung und Neugier machte auch die Atmosphäre dieses Nachmittags aus.

Dann wurde es kreativ: Unter der fachkundigen Anleitung von Michael und Sabine Spuhl, die viele Jahre ein Keramikstudio geführt haben, entstanden kleine Kunstwerke. Mit viel Geduld, Erfahrung und wertvollen Tipps haben sie alle durch den Nachmittag begleitet. Herzlichen Dank dafür!  

Beim Bemalen der Keramikbecher passierte etwas Bemerkenswertes: Es wurde plötzlich ganz still im Raum. Konzentriert, vertieft, fast meditativ. Ein Großvater brachte es später auf den Punkt: „Danke für die Entschleunigung!“ Übrigens bemalte niemand seinen Becher für sich selbst, sondern immer für den Menschen auf der anderen Tischseite – für Oma, Opa oder das Enkelkind. Und wenn man etwas für jemand anderen macht, strengt man sich meistens doch ein bisschen mehr an.  

Ein großes Dankeschön geht auch an Harald Nickel vom Gästehaus Rethen am Marktplatz, der uns seine Räume zur Verfügung gestellt hat. Der Austausch zwischen den Generationen wird hier bei vielen Veranstaltungen gelebt – etwa bei einem Halloweenfest mit Kita-Kindern oder bei Bastelnachmittagen mit der Evangelischen Jugend Laatzen. Ein wunderbarer Ort mit viel Atmosphäre!  

Bei der Übergabe der Keramiken in der St.-Petri-Kirche eine knappe Woche später nahm Pastor Wening in einer kurzen Andacht die Eindrücke aus dem gemeinsamen Bemalen auf: Die Becher waren zwar in Form und Größe vorgegeben – doch durch Farben, Muster und die Gedanken an den anderen ist etwas ganz Persönliches entstanden. In jedem steckt sozusagen eine kleine Botschaft: „Ich habe an dich gedacht.“ Oder, wie es in der Bibel heißt: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ (1. Korinther 16,14).  

Und am Ende blieb vor allem eine Erkenntnis: Das müssen wir unbedingt wiederholen! Denn für lebendige Begegnungen zwischen Jung und Alt braucht es manchmal gar nicht viel: ein bisschen Farbe, zwei Generationen an einem Tisch – und Zeit füreinander.

Hier geht es zum Blog vom Gästehaus Rethen mit einem Bericht zur Aktion.


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