01/05/2026 0 Kommentare
Nils Petersen liest in St. Petri: Das Geheimnis der Rauhnächte. Mit klangvollen Orgelimprovisationen von Kerstin Petersen
Nils Petersen liest in St. Petri: Das Geheimnis der Rauhnächte. Mit klangvollen Orgelimprovisationen von Kerstin Petersen

Hamburg 2025: Die Rauhnächte sind eine besondere Zeit zwischen den Jahren. In diesen Nächten darf man nicht zaubern. Das ist eine alte Regel, die nun allerdings gebrochen wurde. Sidonia und Gaal haben eine tote Fee beschworen, die auf dem Hexenberg in Altona begraben ist. Der Prophet Obadja soll mit seinem besonderen Blick herausfinden, wo die beiden die Fee versteckt haben. Eine Verbrecherjagd beginnt, für die magische Fähigkeiten gebraucht werden. So treffen sich die Fee Monica, die Nixe Lau, Tjark der Troll und Obadja im Café ihres Freundes Veljko, der ein magischer Kaffeeröster ist.
Durch Einbrüche in Hamburger Museen gelangen ein koreanischer Geisterspiegel und ein Seelenfinder aus Papua Neuguinea in die Hände der Verbrecher. Was für ein böses Hexenwerk haben sie wohl vor und wird es gelingen, dieses zu verhindern?
In rasanter Sprache und mit viel Witz erschafft Nils Petersen eine magische Welt, die so bezaubernd wie verrückt ist. Ob es die Fee Monica ist, die einen Imbisswagen auf dem Isemarkt hat oder der Troll Tjark Svenson, den man ab und an als Türsteher im Uebel&Gefährlich antrifft oder die Nixe Lau, die in der Dove Elbe lebt - sie alle träumen von einem ganz normalen Leben im Diesseits.
Nils Petersen Veljkos Café, Bd. 2. Das Geheimnis der Rauhnächte Roman
294 Seiten I Paperback
Preis: D € 17,00 I A € 17,30
ISBN: 978-3-96964-038-8
Erscheinungstermin: 30. Mai 2025
Presseanfragen bitte an: Literatur- und Pressebüro Politycki & Partner | info@politycki-partner.de | Tel. 040/430 9315-0

Nils Petersen, Jahrgang 1970, hat evangelische Theologie, Sonderpädagogik und Diakoniewissenschaft studiert. Er war Dorfpastor in Schleswig-Holstein und ist seit 2020 Gemeindepastor in Hamburg. Sein erster Roman, Mechthild von Rickling erschien 2001 in Heidelberg. Seit 2014 ist er erfolgreich als Poetry- und Preacher-Slamer in ganz Deutschland unterwegs. Nils Petersen arbeitet und lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Fragen an den Autor:
Ihren neuen Roman „Veljkos Café“ bezeichnen Sie als Urban Fantasy. Was versteht man darunter?
Es sind phantastische Geschichten, die in bekannten Städten spielen. Man braucht keine erfundene Welt, wie Mittelerde oder Narnia, sondern den Straßenplan einer Metropole. Bevorzugt spielen diese Geschichten in London, Paris oder Berlin. Veljkos Café spielt in Hamburg. Die Stadtteile, Parks und Gegebenheiten sind die echten Kulissen, in die sich die Geschichte hineinschreibt und in der sich die Figuren bewegen. Sie gehen bekannte Straßen entlang oder nehmen die U-Bahn oder den Bus, genau wie wir. Durch eine andere Perspektive werden aus Alltagsmomenten magische Augenblicke.
Ihre Figuren sind einerseits Fabelwesen, andererseits sehr menschlich. Worin liegt für Sie der Reiz?
Wir leben in einer bunten und diversen Gesellschaft. Das liebe ich sehr. Die Figuren in meiner Geschichte könnten uns im alltäglichen Leben begegnen. Sie haben ein besonders Aussehen, sind groß oder klein; haben besondere Geschichten und ganz besondere Fähigkeiten. Im Grunde sind sie nur leicht überzeichnete normale Menschen und die Magie ist ein Hintergrundrauschen, die uns beim Lesen für einen Augenblick von einer anderen Welt träumen läßt. Meine Figuren träumen auch; sie träumen von einem ganz normalen Leben, unerkannt zwischen ganz normalen Leuten. Sie träumen von einer Welt, in der es normal ist, verschieden zu sein.
Sie haben unter anderem evangelische Theologie studiert und arbeiten seit vielen Jahren als Gemeindepastor in Hamburg. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen dem Beruf des Pastors und dem eines Schriftstellers?
Auf jeden Fall. Zu schreiben ist ein großer Teil meines Berufslebens. Predigten, Andachten, Ansprachen bei Jubiläen und Empfängen. Ich muss mich hineindenken ins Leben Verstorbener; ich versuche bei Hochzeiten den Kern der Liebe des Brautpaars zu entdecken. Und dann schreibe ich mit dem Impuls das Leben und die Liebe in einen großen Wirkungszusammenhang zu stellen und zu würdigen. Jedes Leben, von seinem Anfang bis zu seinem Ende birgt viele wunderbare Geheimnisse, diese beschreibe ich, so gut ich kann. Die Welt ist voller Wunder und voller Magie, davon darf ich als Pastor und als Schriftsteller erzählen.

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